Mundraub? Wortklau? Nein…
Posted in Laxes Leben on November 22nd, 2006…vielmehr völlig überflüssiger Zeitraub. Mittlerweile und auch auf absehbare Zeit bin ich vornehmlich an der Universität um zu studieren! Wenig förderlich dabei ist aber, sich zwischendurch immer und immer wieder mit so etwas beschäftigen zu müssen:
[…]
Desweiteren erhebe ich hiermit formal Einspruch gegen Ihren Bescheid vom 15.11.d.J.
Der Aufforderung, Ihnen bestmöglich bei der zur Prüfung meines BaföG-Antrages notwendigen Sachfeststellung behilflich zu sein, bin ich nachgekommen. Die von Ihnen im o.g. Schreiben als fehlend bezeichnete Bescheinigung über eine Exmatrikulation im bisherigen Studiengang war ich nicht in der Lage Ihnen zukommen zu lassen, da mir eine solche bis dato nicht vorliegt.
Angesichts eines bloßen Wechsels des Studienganges vor Ort, sprich, einer erneuten Immatrikulation in Münster, erscheint mir das als Außenstehendem sinnvoll und nachvollziehbar.Da Ihnen alle weiteren Unterlagen, darunter auch die Immatrikulationsbescheinigung im neuen Studiengang, in aktueller Form vorliegen, bitte ich Sie, die Prüfung fortzusetzen oder mich andernfalls über die von mir zu unternehmenden Schritte zur reibungslosen Fortführung der Sachfeststellung zu belehren.
[etc pp.]
Nach allem, was ich weiß, ist das für Immatrikulationen, Exmatrikulationen, Studiengangswechsel und sonstige Verwaltungsbelange zuständige Studierendensekretariat der WWU Münster bemüht, das Amt für Ausbildungsförderung über alle Änderungen der Lebensumstände seiner “Schützlinge” auf dem Laufenden zu halten.
Zumindest war das der Fall, als ich unlängst meinen Studiengang wechselte. Nachdem ich kurzfristig das Amt für Ausbildungsförderung darüber in Kenntnis setzten wollte, war man bereits anderweitig informiert worden. Bedauerlicherweise funktioniert die Kommunikation zwischen beiden Behörden scheinbar ungleich schlechter, wenn es darum geht, meine Bildungsbemühungen zu unterstützen.
Wenn ich darin mittlerweile Methode erkenne, möge man mir bittesehr Paranoia unterstellen. Tatsache bleibt trotzdem, dass jeder, der in diesem Land eine Hochschule besuchen möchte, eher mit strukturellen Hindernissen als mit Unterstützung zu rechnen hat. Könnte ich aus Erfahrung sprechen, würde ich sogar soweit gehen, diese Aussage auf den gesamten nationalen Bildungssektor auszuweiten.
Betrübt und verärgert,
Frank